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Planetare Tagebücher, Speichermedien von gestern, heute und morgen, kollektives Gedenken und verblassende Erinnerungen. Unser neuer Schwerpunkt widmet sich dem Schwerpunkt »Gedächtnis«. Unter anderem lesen Sie in unserem Onlinemagazin demnächst Artikel zu folgenden Themen:

  • Digitale Arterhaltung: Was heute als Speichertechnologie der Zukunft angepriesen wird, kann schon morgen hoffnungslos veraltet sein. Eine kleine Reise durch die Geschichte digitaler Speichermedien und -formate.
  • Verblassende Erinnerungen: Warum ist es so schwierig, eine Therapie gegen Alzheimer zu entwickeln? Wir haben Stefan Remy vom Leibniz-Institut für Neurobiologie gefragt.
  • Überlebende im Zeugenstand: In den NS-Prozessen der Nachkriegsjahrzehnte spielten die Überlebenden der Shoah eine zentrale Rolle – doch vor deutschen Gerichten widerfuhr ihnen ein weiteres Mal Unrecht.
  • Gedächtnis vs. Wikipedia: Wenn ein Wissenshappen online bereitliegt oder ich ChatGPT um eine Information bitten kann – warum sollte ich sie mir selber merken? Ulrike Cress vom Leibniz-Institut für Wissensmedien im Gespräch.
  • Merkkünste: Wie funktioniert das Gedächtnis eigentlich genau? Ein Blick auf die faszinierenden Fertigkeiten unseres Gehirns.
  • Familiengeschichte: Die Anthropologin Jasmin Mahazi vom Leibniz-Zentrum Moderner Orient untersucht, wie Wissen mündlich überliefert wird. Ihre Forschung führt sie auch zurück an den Ort ihrer Kindheit.
  • In der DNA: Wie können wir die Datenfluten von morgen sichern? Ein verheißungsvoller Kandidat ist unsere Erbsubstanz DNA. Doch der Weg von der Idee zur alltagstauglichen Speichertechnologie ist lang. Ein Blick in die Zukunft.
  • Epilog: Kann Vergessen heilsam sein – etwa beim Überwinden von Traumata oder Verlusten? Im Epilog antwortet Albrecht Stroh vom Leibniz-Institut für Resilienzforschung.
Wir wünschen eine denkwürdige Lektüre!

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