leibniz

Vielfältige Klassenzimmer, verborgene Biodiversität und die lebendige Wohngemeinschaft in unserem Darm: In »leibniz« dreht sich ab sofort alles um das Thema »Vielfalt & Einheit«. In den kommenden Wochen baut sich der Schwerpunkt Artikel für Artikel auf. Unter anderem lesen Sie in unserem Onlinemagazin demnächst Artikel zu folgenden Themen:

  • Ahnenforschung: Einst lebten sie überall in Europa und gelten heute deshalb vielen als europäisches »Urvolk«, von dem wir alle abstammen. Doch wer waren die Kelten wirklich? Forschende wie Martin Schönfelder vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum wissen inzwischen: »Die« Kelten gab es nicht. Stattdessen eine Vielfalt an Stämmen, verbunden durch eine Kultur.
  • Inklusion: Wie forscht es sich mit einer Behinderung und welche Barrieren gilt es dabei zu überwinden? Mit der Epidemiologin Christina Princk haben wir über ihren beruflichen Alltag am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie gesprochen und darüber, warum sie erst lernen musste, offen mit ihrer Behinderung umzugehen.
  • Monsterwellen: Sie türmen sich im Ozean genause wie in Lichtstrahlen auf und stellten Forschende lange vor Rätsel. Der Physiker Shalva Amiranashvili hat am Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik einige von ihnen geknackt und gibt Einblick in seine schönsten Entdeckungen an dem mathematischen Leibniz-Institut.
  • Perspektivwechsel I: Die an Universitäten gelehrten Denkerinnen und Denker stammen meist aus Europa und den USA. Doch auch andere Regionen der Welt bringen bedeutende Philosophinnen, Theoretiker und Denkschulen hervor. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vom Leibniz-Zentrum Moderner Orient schauen wir über den Tellerrand: auf fünf Gelehrte und ihre Ideen.
  • Perspektivwechsel II: Der Philosoph und Kulturanthropologe Kai Kresse vom Leibniz-Zentrum Moderner Orient im Gespräch darüber, warum Denkerinnen und Denker aus dem Globalen Süden an deutschen Universitäten kaum Beachtung finden.
  • Darmreport: Abermilliarden Bakterien besiedeln unseren Darm – und wecken die Hoffnung auf neue Ansätze in der Prävention und Therapie von Krankheiten. Doch wie können wir die vielfältige Wohngemeinschaft pflegen? Und warum ist gerade die Ernährung so wichtig, um die WG in Schuss zu halten? Zwei Leibniz-Forschende vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung geben spannende Einblicke in unser Inneres.
  • Wallfahrtsort: Auf Schloss Dagstuhl diskutieren die Besten ihres Fachs über wichtige Fragen der Informatik – mit viel Zeit und ohne Handynetz. Seit mehr als 30 Jahren entstehen so Ideen und Kooperationen. In Workshops, bei spontanen Konzerten, beim Spazieren. Und nachts im Weinkeller des Leibniz-Zentrums für Informatik.
  • Vielvölkerstaat: Unter dem Motto »Brüderlichkeit und Einheit« verband Jugoslawien Millionen Menschen verschiedener Nationen, Ethnien und Religionen – bevor es unter Qualen zerriss. Was hielt den Vielvölkerstaat zusammen und woran krankte er? Der Historiker Ulf Brunnbauer vom Leibniz-Zentrum für Ost- und Südosteuropaforschung über die Ambivalenz nationaler Vielfalt.
  • Verborgene Vielfalt: Immer wieder entdecken Forscherinnen und Forscher neue Arten. Nicht zwangsläufig müssen sie auf den Spuren der Vielfalt zu Expedition aufbrechen – manchmal genügt es, eine Schublade zu öffnen. Zu Besuch am Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels.
  • Epilog: Was passiert, wenn Vielfalt fehlt? Im Epilog denkt der Ökonom Achim Wambach vom ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung über die Monopolstellung großer Techkonzerne nach.
Staunen Sie mit uns über die Vielfalt und darüber, was sie eint – die Redaktion wünscht viel Spaß bei der Lektüre!