Wenn ich nachts aus dem Fenster meiner Wohnung im Südosten Berlins schaue, liegt das diffuse Leuchten der Stadt wie ein gelblicher Schleier über den Dächern. Manchmal blitzt ein Stern hindurch. Dann drücke ich mein Gesicht an die Scheibe und suche nach einem zweiten, dritten, vierten.
Am Licht messen wir Fortschritt und Wohlstand: Je heller nachts die Straßen sind, desto besser geht es einer Region und erfolgreicher ist sie. Was aber, wenn uns ausgerechnet das Licht blind macht für das, was wir mit der Nacht verloren haben?
Vor etwa drei Jahren, als das Ende meines Studiums näher rückte und mit ihm die Frage, wie es weitergeht, begann ich, mich für die Astronomie zu interessieren. Ich wollte in die Wissenschaftskommunikation und zog für ein Praktikum in die Hauptstadt. Es folgte ein Frühling auf der Suche nach einem Job. Und seit ich ihn gefunden habe, ist zwischen Arbeit, dem Weg dorthin (der sich in Berlin immer wie Pendeln anfühlt) und Alltag kaum Zeit für das, was der Kosmos bereithält. Bleibt nur der Blick in den gelben Nachthimmel.
Ein Berliner Journalist hat es in einem Artikel einmal so ausgedrückt: Um in den Genuss des Anblicks der Milchstraße zu kommen, müsse man in Berlin ins Planetarium gehen. Oder man muss eben rausfahren. Dorthin, wo die Dunkelheit neu verhandelt wird.
Ein Spätnachmittag im September am Bahnhof Erkner bei Berlin, Jonathan Hussels lehnt am grauen Opel seines Arbeitgebers. Hussels ist Wirtschaftsgeograph am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), und heute will er mich an einen dieser dunklen Orte mitnehmen. An einen Ort, wo die Nacht noch Nacht sein darf. Wo sie, so Hussels, ein Versprechen für Aufschwung sein kann. In schwarzer Kleidung, Wanderschuhe an den Füßen, fährt er uns raus aus der Stadt, in Richtung Norden. Er braucht kein Navi, er kennt den Weg. Und ich? Ich kann den Blick auf den Sternenhimmel kaum erwarten.
Wenn wir Dunkelheit finden wollen, dann hier, denke ich mir.


Die Peripherie wird unterschätzt
, sagt Hussels, ehe wir auf die Autobahn abbiegen und in die Nacht gleiten. Wir verstehen uns auf Anhieb, merken schnell, dass wir in ähnlich dunklen Verhältnissen aufgewachsen sind: Bei Hussels war das in der Nähe von Schwerin. Er erinnert sich an die vielen Morgen, als er in Stockfinsternis 40 Minuten zur Schule fuhr. Ich höre zu, verstehe gut, was er meint. Bin selbst dort aufgewachsen, wo der Sternenhimmel immer ein Begleiter war – im Bremer Umland. Jetzt lebt Hussels wie ich in Berlin und hat sich ein verdunkelndes Rollo zugelegt, um mit dem gelben Dunst der Stadt zurechtzukommen.
Viele junge Leute fliehen in die Städte
, sagt er. Es gibt nur wenige, die zurückkommen.
Wo sie herkommen, sei es eben nicht nur dunkel, auch die Zukunftsperspektiven seien mitunter düster. Hussels selbst ist gleich nach dem Abitur gegangen. Als ich ihn frage, ob er zurückziehen würde, antwortet er mit: Langfristig schon.
Die Lichtverschmutzung sei natürlich nur ein Randaspekt. Und trotzdem: Die Dunkelheit hat für mich durch die Arbeit am Sternenpark noch mal an Bedeutung gewonnen.
Diese Arbeit ist auch Hussels Beitrag, seine Heimat zukunftsfähig zu machen. Sie führt ihn in den Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns, in den Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide, um genau zu sein. Es sei nur ein Zufall, dass er jetzt über diesen Ort forsche, der keine Stunde von seinem Geburtsort entfernt ist, sagt Jonathan Hussels. Aber auch: Ich glaube, ich habe ein Gefühl für die Region.
Der Landkreis, in dem sich der Naturpark erstreckt, liegt abseits aller Attraktionen. Industrie gibt es hier praktisch keine. Dafür jede Menge Platz. Flächenmäßig ist Ludwigslust-Parchim der zweitgrößte Landkreis der Bundesrepublik, und er zählt zu ihren dunkelsten. Östlich von hier gibt es rund um die Mecklenburgische Seenplatte einen großen Tourismus, im Westen pendeln die Menschen nach Hamburg
, sagt Hussels. Der östliche Teil des Landkreises hängt in der Luft dazwischen.
Der Naturpark, mit einer Fläche von 355 Quadratkilometern etwa halb so groß wie die hanseatische Großstadt im Norden, zählt gerade einmal neun Einwohner pro Quadratkilometer (deutschlandweit sind es im Schnitt 234). Wenn wir Dunkelheit finden wollen, dann hier, denke ich mir. Auf der Windschutzscheibe platzen dicke Regentropfen, neben der Autobahn glitzert das Gras vom Septemberregen. Ich bleibe zuversichtlich. Das Regenradar verspricht Aufklaren.


Für seine Doktorarbeit untersucht Jonathan Hussels, wie Menschen zusammenkommen und »innovieren« – nicht in großstädtischen Start-up-Szenen, sondern fernab davon.
Innovation ist mit Sicherheit nicht das Allheilmittel für die Entwicklung in ländlichen Räumen
, sagt er. Aber sie kann ein Hebel dafür sein, sich als Region zu behaupten und einen wirtschaftlichen Pfad einzuschlagen, der zukunftsfähig ist.
Wonach Hussels und das Team vom IRS suchen: Menschen, die mit ihren Projekten, Ideen, neugegründeten Unternehmen die Region und ihre speziellen Gegebenheiten nutzen – und damit Erfolg haben. Da kann es um neuartige Heiztapeten gehen. Um Serverfarmen in verlassenen Bunkern. Oder eben um Orte wie den, den wir uns gleich anschauen werden: einen Sternenpark, seine Entstehung und Bedeutung für die Region.
Je länger ich Hussels zuhöre, desto deutlicher wird: Es muss nicht immer die bahnbrechende Erfindung sein, um Wandel in einer Region anzustoßen. Es reicht, sich nach dem umzusehen, was ungenutzt ist. Und so war es auch mit dem Sternenpark, erzählt er. Ein örtlicher Naturschützer kam auf einer Tagung in Bayern mit dem Konzept in Berührung und dachte sich: Dunkel ist es bei uns im Naturpark auch.
Zwei Stunden später dämmert es. Wir haben Autos getauscht. Ralf Koch, der Naturparkleiter, steuert uns mit dem »Sternenbus«, einem schwarzen vollelektrischen Opel-Bus, zu unserem ersten Stopp. Koch, mit langem grauem Bart, trägt ein rotes Tuch auf dem Kopf. Bei unserer Ankunft im Karower Meiler, dem Ausstellungshaus des Naturparks, hat er uns noch einen Kaffee gemacht. Die Nacht wird lang.
Autotüren fallen zu, der Boden unter unseren Schuhen ist matschig. Wir laufen, Koch hinterher, den dicht bewaldeten Feldweg durch das ehemalige Torfgebiet zum Nordufer am Plauer See. Ich weiche Pfützen aus, der Himmel ist noch immer wolkenverhangen. Gänse schnattern über unseren Köpfen davon.
Neben Koch geht Marina Kahrmann, die das »Sternenpark«-Projekt im Naturpark leitet. Sie kennt sich deshalb aus mit den Anträgen bei der internationalen Dark Sky Association mit Sitz in Tucson, Arizona. Dort entscheidet man darüber, wie dunkel es sein muss, um von »echter« Dunkelheit sprechen zu dürfen. Und es wird jährlich aufs Neue überprüft. Noch liegt der Antrag aus Mecklenburg-Vorpommern bei der Behörde, doch schon bald könnte der Naturpark in die Liste der offiziellen Dark Sky Places aufgenommen werden.
Kahrmann und Koch ergänzen sich wie ein eingespieltes Team. Beenden gegenseitig ihre Sätze, fragen beim anderen nach, wenn sie einmal keine Antwort für mich wissen. Kahrmann, wach und entschlossen, wird uns später die Sternenbilder am Nachthimmel zeigen. Koch, der ruhige Typ, navigiert uns durch den Naturpark. Hussels kennt das Duo gut. Mit ihnen hat er in den vergangenen Jahren rekonstruiert, wie es dazu kam, dass sich die beiden an diesem abgeschiedenen Fleckchen Erde der Aufgabe verschrieben, den Menschen die Sterne näherzubringen.
Wir steigen auf einen Aussichtsturm, den sie »Moorochsen« getauft haben. Oben bricht das letzte verhaltene Sonnenlicht durch die Wolkendecke über dem See. Der Himmel im Westen deutet das orange-rote Licht des Sonnenuntergangs an, doch schon schieben sich graue Wolken von Osten heran, mischen sich von Sekunde zu Sekunde mehr unters Licht. Nachher aber soll der Himmel aufklaren, denke ich.
Hier ist es still. So still, dass wir nur das Rascheln des Windes in den Bäumen hören. Und die Zugvögel, die rufend über den Plauer See ziehen. Zwischen den Seerosen taucht für einen Moment ein Seebewohner an die Oberfläche und hinterlässt schwingende Kreise auf dem Wasser. In der Ferne blinken rote Lichter von Windrädern. Die Nacht ist noch nicht über uns hereingebrochen und ich habe schon das Gefühl, etwas gefunden zu haben, das die Großstadt verschlingt: Stille. Ohne Stille keine Dunkelheit, halte ich für mich fest.




Auf dem Weg zurück zum Sternenbus ist es schon schwieriger, den Pfützen auszuweichen. Bis zur astronomischen Nacht (das ist, wenn die Sonne zwischen zwölf und 18 Grad unterhalb des Horizonts steht) ist es nur noch eine Stunde. Kahrmann und Koch zeigen einer Gruppe Radfahrer, die uns begegnet, den Weg zum Aussichtsturm. Ich muss an etwas denken, das Hussels auf der Fahrt von Berlin sagte: Ein Projekt wie der Sternenpark funktioniert nur, wenn verschiedene Gruppen darin einen Wert für sich sehen.
Hobby-Astronomen, die ihre Teleskope in den dunklen Himmel richten, die Tourismusbranche, die neue Gäste erreicht, Naturschützer, die weniger Lichtverschmutzung messen und Gemeinden, die wirtschaftliche Impulse erhalten. Die Region erhält eine Erzählung jenseits von ›Wir sind strukturschwach‹. Das haben wir in den vielen Interviews festgestellt, die wir mit den Menschen vor Ort für unser Projekt geführt haben.
Wir fahren zur nächsten Station, dem Lieblingsbeobachtungsplatz von Kahrmann und Koch und jetzt bricht die Dunkelheit vollständig über uns herein. Wir fahren durch Goldberg, einen Ort, der gerade noch außerhalb des Naturparks liegt. Hier können wir sehen, wie künstliches Licht das Dunkle verschlingt. Die Lampe an dem Wohnhaus da ist viel zu hell. Direkt unter dem Fenster!
Koch fährt auf eine Kreuzung zu und zeigt auf eine Straßenlaterne, deren Licht mich blendet. Wir fahren weiter. Jetzt zeigt Koch auf zwei Laternen am Straßenrand. Von der einen auf die andere ändert sich die Farbe von kaltem zu warmem Weiß. Hier fängt der Sternenpark an
, sagt der Naturparkleiter.




Jede Gemeinde, die ein Flurstück im Naturpark hat, ist automatisch Sternenparkgemeinde, erklärt mir Marina Kahrmann. Damit müssen sie sich an die knallharten Kriterien
halten, wie Ralf Koch sie nennt. Die Straßenbeleuchtung ist ein Beispiel: Mit unter 3.000 Kelvin muss sie leuchten. Eine gewöhnliche Leuchtreklame schafft in der Regel das Doppelte. Dass alle 16 Gemeinden, in denen der Naturpark liegt, mitziehen, habe eine Weile gedauert. Das hat auch mit dem Geld zu tun. Zwei größere Gemeinden müssen ihre Beleuchtung komplett umstellen
, erklärt Koch. Kahrmann ergänzt: Die Ausschreibungen sind jetzt raus. Eine Gemeinde wird noch dieses Jahr anfangen.
Koch nickt. Über 200 Lampen müssen ausgetauscht werden.
Ein Projekt wie der Sternenpark funktioniert nur, wenn verschiedene Gruppen darin einen Wert für sich sehen.
JONATHAN HUSSELS
Wir steigen auf den nächsten Aussichtsturm, »Hellberg« heißt er. Er ist aus Stahl und verfügt über die Art Gittertreppe, vor der ich normalerweise Halt mache. Wenn ich den Boden unter mir durch die kleinen Quadrate sehe, wird mir schummrig. Hier nicht. Das wird mir erst bewusst, als ich ein halbes Stockwerk hochgelaufen bin. Im Dunkeln existiert meine Höhenangst nicht, merke ich, also steige ich unbekümmert die Stufen nach oben.
Mein Blick schweift in die Dunkelheit. Nur die blinkenden Windräder am Horizont geben Orientierung, denn die wenigen Sterne, die wir unten vor dem Aufstieg gesehen haben, verschwinden gerade hinter der nächsten dicken Wolke. Hussels zieht seine Jacke enger. Koch streicht sich über die Stirn und schaut mit Kahrmann auf das Regenradar. Das wechselhafte Wetter zieht sich durch diesen Abend.
Koch zeigt nach rechts in die Ferne. Das müsste Techentin sein
, sagt er und meint den hellen Schimmer am Horizont. Die Lichtglocke verursachen 500 Menschen.
Ich blicke auf die weite Fläche der gewaltigen Auswirkung der Lichtverschmutzung. Wenn ein Dorf mit 500 Menschen solche Spuren hinterlässt, was machen dann erst Hamburg, Köln, München und Berlin mit der Natur? Die Dark Sky Association hat tatsächlich die Frage aufgeworfen, ob sich die Lichtverschmutzung aus Berlin bis hierher messen lässt
, sagt Kahrmann. Das Licht würde dabei durch Partikel wie Staub oder Tröpfchen in der Luft reflektiert und gestreut.



Wir gehen wieder runter. Der Eindruck der 500-Seelen-Lichtglocke lässt mich nicht los. Dunkelheit ist eine Ressource, die wir seit der Erfindung der Glühbirne auslöschen. Wir wissen längst, welche Auswirkungen die immerwährende Helligkeit auf unsere Gesundheit hat. Dass auch die Natur unseren Eingriff nicht einfach ausblenden kann, liegt auf der Hand. Die Insekten trifft es am härtesten.
Wieder unten höre ich Hussels aufgeregt rufen. Die kleine Gruppe hat sich über einen Busch gebeugt, darin: Glühwürmchen. Zaghaft leuchtet eins in die Dunkelheit. Da ein zweites, hier noch ein drittes. Dann fahren wir weiter, zu unserem letzten Stopp, an dem wir die Dunkelheit suchen, als der Regen erneut über uns einbricht.
Am Sternenbeobachtungsplatz, der tatsächlich den Namen »Dr.-Neubauer-Blick« trägt (unsere Namensverwandtschaft ist reiner Zufall), endet unsere Suche. Endlich ziehen die letzten Wolkenschleier über unseren Köpfen davon. Wir lehnen am Tisch unter dem Dach des Rastplatzes. Meine Sinne sind geschärft, das Tröpfeln des vom Dach ablaufenden Regenwassers nimmt meine Wahrnehmung ein. Wir warten, bis die letzte Wolke weg ist. Ich trete einen Schritt vor.
Vor mir öffnet sich endlich der vollständige Nachthimmel, den ich so lange nicht mehr gesehen habe. Tiefschwarz und übersät mit mehr Sternen, als ich zählen kann. Ich atme aus und lasse meinen Blick in die Unendlichkeit tauchen. In das Übermaß von Welt. Ich werde ganz ruhig.
Da ist der Polarstern, der kleine Wagen, Kahrmann zeigt uns das Sternbild Schwan, das Sommerdreieck, verrät uns, dass Mars und Saturn heute noch zu nah am Horizont lauern, um sie da hinten hinterm Wald zu sehen. Vorhin sagte Hussels: Der Peripherie wurde die Fähigkeit abgesprochen, zu entscheiden, was innovativ ist. Das Neue kam immer aus der Stadt, erreichte erst später das Land. Ich glaube, das stimmt nicht mehr.
Hier hallen seine Worte nach. »Innovation« meint also nicht zwangsläufig messbare Zahlen und Profit; auch etwas so immaterielles wie die Dunkelheit kann für ganz verschiedene Menschen von großem Wert sein.
Vor uns blicken wir auf den Krakower Obersee. Der abnehmende Halbmond schleicht hervor. Hier haben wir sie wirklich gefunden: die Dunkelheit und die Stille, die schon bei unserem ersten Stopp auf dem »Moorochsen« in mich gekrochen ist. Immer mehr Sterne trauen sich hervor, und wir sehen endlich den überwältigenden Sternenhimmel, der dem Sternenpark seinen Namen gibt.

Vielleicht sollten wir öfter den Blick in die Dunkelheit und in den Kosmos wagen, um uns wieder klein zu fühlen. Immerhin sind wir Menschen im Auge des Weltalls nicht mal ein Wimpernschlag. Dann sehe ich eine Sternschnuppe über den Himmel ziehen. Klingt nach einem fast zu perfekten Ende unserer Tour auf den Spuren der Nacht. Aber das nicht zu erwähnen, erscheint mir wie eine große Beleidigung des Universums.
Wir verabschieden uns an diesem spätgewordenen Donnerstag von Marina Kahrmann und Ralf Koch und versprechen, wiederzukommen. Auf der Rückfahrt nach Berlin lehne ich mich im Sitz des Opels zurück. Die klare Luft und Dunkelheit haben mich müde gemacht. Mein Blick schweift aus dem Fenster über die dunkle Landschaft und die Lichtglocken in der Ferne. Die Raststätten, hell ausgeleuchtet, kommen mir jetzt noch greller vor. Mein Tunnelblick verschärft sich wieder, je näher wir den bunten Lichtern kommen.
Am Bahnhof Gesundbrunnen endet unsere Reise. Jonathan Hussels und ich verabschieden uns. Selbst donnerstags und mitten in der Nacht ist die Stadt hier hellwach. Menschen treffen sich auf den Bürgersteigen, Müll und Gerüche nehmen die Sinne ein, Straßenbahnen rattern über die Schienen. Am Himmel sehe ich keine Sterne mehr. Vielleicht feiern wir in der Stadt den Triumph über die Finsternis, denke ich mir, aber Orte, die uns zeigen, dass der Mensch nicht der Mittelpunkt sein muss, bringen uns wieder bei, die Dunkelheit zu schätzen. Denn nur dunkel ist die Nacht wirklich schön.



